Ficus (Feige)
Ficus sind echte ZimmerbĂ€ume und keine kurzfristigen Blattpflanzen fĂŒr die LĂŒcke. Gummibaum, Geigenfeige, Birkenfeige und kleinere verzweigte Formen gehören alle in diese Gruppe, und alle reagieren deutlich auf Standort, Topfbedingungen und StabilitĂ€t.
Ficus ergeben besonders dann Sinn, wenn eine einzelne Pflanze Struktur, Höhe und langfristige PrĂ€senz in einen Raum bringen soll. Ein heller, bestĂ€ndiger Platz ist hier entscheidend, weil Lichtrichtung, Wurzelraum und Schnitt das Ergebnis stĂ€rker prĂ€gen als bei kleineren, nachsichtigeren Pflanzen fĂŒrs Regal. Ist ein guter Ficus erst einmal eingewöhnt, kann er einen Raum auf eine Weise zusammenhalten, die nur wenige kleinere Blattpflanzen schaffen. Genau diese langfristige tragende Rolle macht die Gattung in gut belichteten Wohnungen so verlĂ€sslich.

Infos zu unseren Filtern
Unsere Filter sollen dir helfen, schneller die passenden Pflanzen zu finden, ohne ins Blaue hinein auszuwĂ€hlen. Damit die Angaben im ganzen Shop möglichst einheitlich bleiben, gleichen wir sie mit mehreren Quellen ab und prĂŒfen zusĂ€tzlich, ob sie unter echten Bedingungen in InnenrĂ€umen und im Alltag mit Pflanzen ĂŒberhaupt sinnvoll sind.
Sie sind eine Orientierungshilfe, keine Garantie. Zwei Wohnungen können auf dem Papier dieselbe Lichtstufe haben und sich in der Praxis trotzdem deutlich unterscheiden. Wenn du es genau wissen willst, öffne die Produktseite und lies dir die vollstÀndige Beschreibung durch.
So funktionieren die Filter
- Filter lassen sich kombinieren: Jede Auswahl grenzt die Ergebnisse weiter ein.
- Mehrere Auswahlen innerhalb eines Filters bedeuten meist entweder oder: Wenn du zwei Gattungen auswÀhlst, siehst du Pflanzen aus beiden.
- Verschiedene Filtergruppen greifen zusammen: Wenn du zum Beispiel Lichtstufe und Ungiftig auswÀhlst, werden nur Pflanzen angezeigt, auf die beides zutrifft.
- Du kannst alles jederzeit wieder zurĂŒcknehmen: Klicke eine aktive Option einfach noch einmal an oder nutze im Filterbereich Löschen beziehungsweise ZurĂŒcksetzen.
Zum Einstieg wĂ€hlst du am besten zuerst die Lichtstufe und grenzt dann nach Pflanzentyp und GröĂe weiter ein.
Auswahl & VerfĂŒgbarkeit
- Beliebte Kollektionen: Kuratierte Gruppen wie Bestseller, Babypflanzen, seltene Pflanzen, pflegeleichte Pflanzen, panaschierte Pflanzen, klassische Zimmerpflanzen, XL-Zimmerpflanzen und Pflanzensets. Sie helfen dir beim Stöbern, sind aber keine festen Pflegekategorien.
- VerfĂŒgbarkeit (nur vorrĂ€tige Artikel): Blendet ausverkaufte Produkte aus, damit du nur siehst, was aktuell versendet werden kann.
- Preis: Begrenzt die Auswahl nach dem aktuell angegebenen Preisbereich. Bei Produkten mit mehreren GröĂen oder Varianten kann die tatsĂ€chliche Preisspanne breiter sein.
Haustierfreundlich & Sicherheit
- Ungiftig: Pflanzen, die nach unserem aktuellen Kenntnisstand keine relevante chemische Giftigkeit fĂŒr gĂ€ngige Haustiere haben. Trotzdem kann Kauen auch bei ungiftigen Pflanzen Reizungen oder Magenbeschwerden auslösen.
- Ungiftig & haustierfreundlich: Eine noch engere Auswahl fĂŒr neugierige Nasen und Pfoten. Dabei geht es nicht nur um chemische Giftigkeit, sondern auch darum, viele Pflanzen mit möglichen mechanischen Risiken auszuschlieĂen, zum Beispiel Dornen, harte Spitzen, Widerhaken, starre Borsten oder raue OberflĂ€chen, die unangenehm sein oder kleine Verletzungen verursachen können. Auch das bedeutet aber nicht, dass Anknabbern unproblematisch ist.
Pflegebezogene Filter
- Lichtstufe: Reicht von wenig indirektem Licht bis volle Sonne und direktes Licht. âIndirektâ bedeutet helles Licht, ohne dass direkte Sonne auf die BlĂ€tter fĂ€llt. âEtwas direkte Sonneâ meint eine begrenzte Menge milder direkter Sonne. âVolle Sonne/direktâ steht fĂŒr lĂ€ngere Zeit in direkter Sonne.
- Wasserbedarf: Niedrig / Mittel / Hoch beschreibt, wie weit das Substrat unter normalen Bedingungen in InnenrÀumen typischerweise abtrocknen darf, bevor wieder gegossen wird.
- Luftfeuchtigkeit: Normal (40-50 %), leicht erhöht (50-60 %), hoch (60-80 %+). Gemeint ist der Bereich, der bei dir meist dauerhaft erreicht wird, nicht ein kurzer Anstieg fĂŒr ein paar Minuten.
Wuchsform & Rankhilfe
- Wuchsform: Zeigt, wie eine Pflanze von Natur aus wÀchst: kletternd, hÀngend, kriechend und ausbreitend, aufrecht, selbststÀndig aufrecht wachsend, horstbildend (mit Ablegern) oder rosettenbildend. Das hilft dir bei Standortwahl, Rankhilfe und Topfform.
- Braucht eine StĂŒtze? âKeineâ heiĂt, dass die Pflanze ihre Form ohne Hilfe hĂ€lt. âOptionalâ bedeutet, dass eine StĂŒtze Aufbau oder GröĂe verbessern kann, aber nicht zwingend nötig ist. âErforderlichâ heiĂt, dass Stab, Moosstab oder Gitter Wuchs und Form deutlich verbessern.
- Wachstumsgeschwindigkeit: Langsam / Mittel / Schnell unter guten Bedingungen in InnenrÀumen. Hilft dir bei der EinschÀtzung, ist aber kein Versprechen.
GröĂenfilter (geliefert und langfristig)
- TopfgröĂe (geliefert): Der Durchmesser des Kulturtopfs, in dem deine Pflanze verschickt wird (â).
- Pflanzenhöhe (geliefert): Die ungefĂ€hre Höhe der Pflanze, die du erhĂ€ltst. NatĂŒrliche Abweichungen sind ganz normal.
- Max. Höhe im Innenraum: Die realistische Höhe, die eine Pflanze mit der Zeit in InnenrÀumen erreichen kann, bei passender Pflege und gegebenenfalls mit Rankhilfe.
- Max. Breite im Innenraum: Wie viel Platz eine Pflanze langfristig einnehmen kann, also zum Beispiel als Horst, Rosette oder gesamte Wuchsbreite.
Optik: Form, GröĂe, Farbe
- Blattform & BlattgröĂe: Praktische Kategorien fĂŒr den schnellen Ăberblick. âKlein/Mittel/GroĂâ bezieht sich auf die typische BlattgröĂe ausgewachsener Pflanzen, wĂ€hrend die Form die vorherrschende Silhouette beschreibt.
- Blattfarbe: Zeigt die dominanten Farbtöne und Muster, zum Beispiel Silber und Grau, Rosa und Rot oder Goldgelb. Einzelne Pflanzen können abweichen, und frischer Austrieb sieht oft anders aus als ausgereifte BlÀtter.
Botanisch stöbern
- Pflanzentyp: Ăbergeordnete Gruppen wie AronstabgewĂ€chse, Hoyas, Kakteen, Farne, Sukkulenten, MarantengewĂ€chse und mehr. Praktisch, wenn du nach Pflanzentyp und grober Pflegerichtung stöbern willst.
- Gattung: Filtert nach der botanischen Gattung, zum Beispiel Alocasia, Philodendron oder Hoya. Ideal, wenn du schon weiĂt, was du sammelst.
- Familie: Filtert nach Pflanzenfamilien wie Araceae oder Apocynaceae. Hilfreich, wenn du innerhalb verwandter Gruppen tiefer stöbern willst.
Du willst sehen, woran wir uns bei der Vereinheitlichung unserer Bezeichnungen orientieren? Ressourcen zur Pflanzenpflege ist einfach eine kuratierte Ăbersicht der Quellen, die wir dafĂŒr nutzen, darunter POWO, Kew und weitere.
Sortieren nach:
Filter
Moraceae (MaulbeergewÀchse)
Ficus (Feige)
Auf einen Blick
Ficus: so verhalten sich Zimmerfeigen im Innenraum
- Charakter: verholzende StrĂ€ucher und BĂ€ume wie elastica, lyrata oder benjamina, die langfristig als ZimmerbĂ€ume fĂŒr helle RĂ€ume funktionieren.
- Licht: mittel bis hell, indirekt; tiefer Schatten lichtet die Krone aus, harte Mittagssonne hinter Glas verbrennt die BlÀtter.
- GieĂen: grĂŒndlich gieĂen, dann die oberen Schichten abtrocknen lassen; stĂ€ndige NĂ€sse in dichter Erde ist ein Hauptgrund fĂŒr Blattfall.
- Substrat: am besten in strukturiertem Zimmerpflanzensubstrat mit Rinde und mineralischem Anteil fĂŒr mehr Luft an den Wurzeln.
- Klima: mag weder kalte Zugluft noch starke VerÀnderungen; konstante WÀrme und Licht reduzieren Stress nach Standortwechseln.
- Milchsaft: kann Haut und Haustiere reizen; bei Empfindlichkeit Handschuhe tragen und auĂer Reichweite platzieren.
Botanisches Profil
Ficus ist eine anerkannte Gattung der Moraceae mit Vorkommen in den Tropen und Subtropen. Zimmerpflanzen sind nur ein kleiner Ausschnitt einer sehr groĂen Gruppe verholzender Feigen, zu der BĂ€ume, StrĂ€ucher, Kletterer und Hemiepiphyten gehören.
Details & Pflege
Ficus fĂŒr drinnen â GummibĂ€ume, Geigenfeigen und Feigen mit Format
Warum Ficus immer wieder in WohnrĂ€umen und BĂŒros landet
Ficus als Zimmerpflanzen umfasst eine ganze Gruppe von Klassikern: robustes Ficus elastica, markantes Ficus lyrata, feineres Ficus benjamina und eine wachsende Zahl kompakter Sorten. Gemeinsam sind ihnen verholzende Triebe, meist leicht glĂ€nzende BlĂ€tter und das Potenzial, echte ZimmerbĂ€ume zu werden statt bloĂ grĂŒnes Beiwerk.
Das sind keine Pflanzen fĂŒr âeinmal pro Woche gieĂen und hoffenâ. Wurzeln reagieren schnell auf schlechtes Substrat und falsches GieĂen; BlĂ€tter reagieren auf kalte Zugluft und abrupte Lichtwechsel. Wenn du helles, stabiles Licht bieten kannst und lieber auf den Wurzelballen als auf den Kalender schaust, belohnt dich Ficus mit Struktur, PrĂ€senz und langer Lebensdauer.
Herkunft am Waldrand â was das im Topf bedeutet
In der Natur wachsen viele Ficus, die wir drinnen halten, an WaldrĂ€ndern, Flussufern oder in Lichtungen in Teilen Asiens und Afrikas. Jungpflanzen starten im gefilterten Licht und arbeiten sich dann Richtung offene Krone vor. Die Wurzeln gehen durch lockeres organisches Material ĂŒber mineralischem Boden, mit viel Sauerstoff und guter Drainage nach Regen.
FĂŒr den Topf heiĂt das vor allem drei Dinge: hell statt dunkel, ein Substrat, das Feuchtigkeit hĂ€lt ohne zu verschmieren, und ein GieĂrhythmus, der dieses Substrat gleichmĂ€Ăig leicht feucht hĂ€lt statt sumpfig. Wenn du Ficus im Vergleich zu anderen klassischen Zimmerpflanzen besser einordnen willst, ist unser Leitfaden âZimmerpflanzen jenseits schöner BlĂ€tterâ ein guter RealitĂ€tscheck, bevor Ficus zum Hauptbaum im Raum wird.
Licht, das Ficus dicht statt sparrig wachsen lÀsst
Die meisten Ficus verhalten sich wie BĂ€ume fĂŒr hellen Schatten. Sie wollen viel Licht, aber nicht den ganzen Tag direkt an heiĂem Glas kleben. Gute PlĂ€tze sind direkt an einem Ost- oder Nordfenster oder etwas zurĂŒckgesetzt an einem krĂ€ftigen SĂŒd- oder Westfenster hinter einem leichten Vorhang. In diesem Bereich bleiben Kronen voller und neue BlĂ€tter kommen in sinnvoller GröĂe.
Bei wenig Licht strecken sich die Triebe zum einzigen Fenster, die BlĂ€tter werden kleiner und Ă€ltere BlĂ€tter weiter unten werden abgeworfen. Bei harter, ungefilterter Mittagssonne können ausgeblichene oder verbrannte Stellen entstehen, besonders bei Ficus lyrata und dĂŒnnblĂ€ttrigen Formen. Wenn du bei âhell, indirektâ noch rĂ€tst, hilft dir unser Leitfaden zu hellem, indirektem Licht weiter â und Ficus gehört dabei eher in den helleren Bereich dieser Beispiele, nicht in die ferne Ecke hinter dem Sofa.
GieĂen und Substrat â feste Wurzeln statt Sumpf oder Staub
Die meisten Ficus-Probleme beginnen im Topf. Wurzeln brauchen Luft und Feuchtigkeit, nicht nur das eine oder das andere. Eine praxistaugliche Mischung ist ein gutes, torfreduziertes Zimmerpflanzensubstrat mit feiner Rinde oder Kokoschips und einem mineralischen Anteil wie Perlit oder Bims. Wenn du eine Handvoll zusammendrĂŒckst, sollte sie wieder aufspringen und nicht zu einem festen Klumpen verschmieren.
Richte dich nach Substrat und Topfgewicht, nicht nach dem Datum. Lass die obersten Zentimeter antrocknen und warte, bis der Topf deutlich leichter ist, bevor du wieder gieĂt. Dann langsam wĂ€ssern, bis FlĂŒssigkeit aus den Abzugslöchern lĂ€uft, und alles vollstĂ€ndig ablaufen lassen â keine dauerhaften PfĂŒtzen im Ăbertopf. StĂ€ndiges âNachschenkenâ in bereits kĂŒhles, feuchtes Substrat hĂ€lt die Wurzeln in einem sauerstoffarmen Bereich und endet irgendwann in gelben BlĂ€ttern, weichen Trieben und WurzelfĂ€ule. Unser GieĂleitfaden fĂŒr Zimmerpflanzen erklĂ€rt diesen Ablauf im Detail, wenn du statt BauchgefĂŒhl lieber ein System willst.
WĂ€rme, Zugluft und der berĂŒchtigte Blattfall bei Ficus
Ficus mag ungefĂ€hr dieselben Temperaturen wie du: etwa 18â27 °C mit milden nĂ€chtlichen Absenkungen. Was er gar nicht mag, ist kalte Luft an Fenstern und TĂŒren, wĂ€hrend die Wurzeln nass bleiben. Ein Topf auf kaltem Stein oder direkt an Einfachverglasung im Winter kann schon BlĂ€tter kosten, ganz ohne Frost.
Blattfall nach einem Umzug ist bei Ficus typisch â die Pflanze justiert sich neu. Ein paar vergilbende Ă€ltere BlĂ€tter sind normal, wenn sich Licht, Luftfeuchtigkeit oder Temperatur deutlich Ă€ndern. Wird der Blattfall stark oder hört nicht auf, stimmt etwas im neuen Ablauf nicht. Um normales Murren von echten Problemen zu unterscheiden, lohnt sich unser Leitfaden zu Blattfall â bevor du aus Panik die halbe Krone zurĂŒckschneidest.
Wie Ficus in InnenrÀumen wÀchst, verzweigt und altert
Ficus wĂ€chst in SchĂŒben: Neue BlĂ€tter schieben sich an den Spitzen, Internodien verlĂ€ngern sich, das Holz hĂ€rtet aus und dann folgt eine Pause. Mit der Zeit verholzen die Triebe und bilden klar erkennbare Stamm-und-Ast-Strukturen. Ohne RĂŒckschnitt entwickeln viele Formen irgendwann die typische âgrĂŒne Kugel auf Stielâ-Optik.
Durchdachter RĂŒckschnitt hĂ€lt Pflanzen brauchbar statt sperrig. Wenn du knapp ĂŒber einem Knoten an einem gesunden Trieb schneidest, aktivierst du darunter liegende Knospen und bekommst Seitentriebe â das sorgt fĂŒr eine dichtere Krone. Kreuzende oder nach innen wachsende Ăste kannst du entfernen, um die Struktur zu öffnen und Verstecke fĂŒr SchĂ€dlinge zu reduzieren. GröĂere Wurzelarbeiten oder starken Kronenschnitt machst du am besten erst, wenn die Pflanze eindeutig im aktiven Wachstum ist, nicht mitten im Winter bei minimalem Licht.
Ficus dĂŒngen, ohne es zu ĂŒbertreiben
Ficus ist kein starker Zehrer, reagiert aber positiv auf sinnvolle NĂ€hrstoffversorgung. WĂ€hrend des aktiven Wachstums, wenn neue BlĂ€tter erscheinen, reicht meist ein ausgewogener FlĂŒssigdĂŒnger in reduzierter Dosierung bei jedem zweiten oder dritten GieĂen. GieĂe DĂŒnger nur auf bereits leicht feuchtes Substrat; starke Konzentrationen auf trockenen Wurzeln verbrennen Spitzen und feine Wurzelhaare.
Wenn das Wachstum nachlĂ€sst, du frisch umgetopft hast oder Pflanzen gerade erst angekommen sind, reduzierst du DĂŒnger oder pausierst ganz. Wurzelgesundheit und die passende Struktur bringen mehr fĂŒr BlattgröĂe und Farbe als etwas höhere NPK-Zahlen auf der Flasche.
Milchsaft, Haustiere und sicherer Umgang
Jeder Schnitt an Ficus setzt weiĂen Latex frei. Dieser Milchsaft kann Haut und Augen reizen und gehört auch nicht ins Maul von Haustieren. Die Grundregeln sind einfach: groĂe Ficus nicht in direkte Reichweite von Katzen und Hunden stellen, abgeschnittene Triebe wegrĂ€umen und dir beim Schneiden nicht in die Augen fassen.
Kommt Milchsaft auf die Haut, wasch ihn mit Wasser und milder Seife ab. Gelangt er in Augen oder Mund, grĂŒndlich spĂŒlen und Ă€rztlichen Rat einholen, wenn die Reizung nicht nachlĂ€sst. Handschuhe sind sinnvoll, wenn du auf Latex oder PflanzensĂ€fte allgemein empfindlich reagierst.
Was dein Ficus in den ersten Wochen zu Hause macht
Frisch verschickte Ficus sehen am zweiten Tag fast nie besser aus als noch im GewĂ€chshaus. Du kannst eine kurze Wachstumspause bemerken und einige Ă€ltere BlĂ€tter können vergilben oder abfallen, besonders bei Ficus benjamina und Ficus lyrata. Das ist eine Reaktion auf Transport, neue Lichtwinkel und neue Luftfeuchtigkeit â kein sofortiges Scheitern.
Nach dem Auspacken entfernst du nur BlĂ€tter, die komplett tot sind oder lose hĂ€ngen, und stellst die Pflanze dann direkt an ihren langfristigen hellen Platz. PrĂŒfe den Wurzelballen: Ist die oberste Schicht noch klar feucht und der Topf schwer, warte mit dem GieĂen; ist er auf dem Transport stark ausgetrocknet, gieĂe einmal langsam und grĂŒndlich. GröĂeres Umtopfen oder harten RĂŒckschnitt verschiebst du, bis du unter deinen Bedingungen wieder feste neue BlĂ€tter siehst. FĂŒr einen bebilderten Blick auf diese Anpassungsphase zeigt dir unser Leitfaden zur Eingewöhnung von Zimmerpflanzen , was normal ist und was nicht.
Ficus-Probleme â was BlĂ€tter und Wurzeln dir sagen
- Plötzlicher Schub gelber BlĂ€tter nach einem Standortwechsel: typische Reaktion auf eine neue Umgebung. Licht und GieĂen stabil halten, Wurzeln auf Gesundheit prĂŒfen und dem Impuls widerstehen, die Pflanze alle paar Tage wieder umzustellen.
- Untere BlĂ€tter werden in einem schweren, nassen Topf nach und nach gelb: meist chronisches ĂbergieĂen in verdichtetem Substrat. Wurzeln kontrollieren, braune weiche Teile entfernen, in lockerer mischen und die obere Schicht zwischen den Wassergaben stĂ€rker antrocknen lassen.
- Braune, trockene RĂ€nder an sonst gesunden BlĂ€ttern: oft eine Kombination aus trockener Luft, unregelmĂ€Ăigem GieĂen und leichter Salzansammlung. Den Topf einmal mit klarem Wasser durchspĂŒlen, Luftfeuchtigkeit etwas verbessern und starke Feuchtigkeitsschwankungen reduzieren.
- Lange kahle Abschnitte an den Ăsten, BlĂ€tter nur an den Enden: das Licht ist zu schwach oder zu einseitig. NĂ€her an ein passendes Fenster stellen, den Topf gelegentlich drehen und bei Bedarf zurĂŒckschneiden, damit weiter unten neue Triebe angeregt werden.
- Klebrige BlĂ€tter, RuĂtau oder winzige Insekten am frischen Austrieb: saugende SchĂ€dlinge wie SchildlĂ€use, BlattlĂ€use oder WolllĂ€use. BlĂ€tter abspĂŒlen, stark betroffene Stellen entfernen und frĂŒh behandeln; auch Blattunterseiten und Astgabeln grĂŒndlich kontrollieren.
ZurĂŒck nach oben und vergleiche die Ficus, die zu deinem Licht, deiner Deckenhöhe und zu der Wirkung passen, die du dir im Raum wĂŒnschst â
HĂ€ufige Fragen zu Ficus
Sind Ficus gute Zimmerpflanzen?
Ja, oft schon. Die meisten gÀngigen Ficus sind starke, formschöne Zimmerpflanzen, reagieren aber recht empfindlich auf VerÀnderungen. Wenn sie sich eingewöhnt haben, sind viele zuverlÀssig, aber plötzliche Standortwechsel, Zugluft oder deutlich weniger Licht stecken sie meist nicht einfach weg.
Warum werfen Ficus nach dem Umstellen BlÀtter ab?
Weil sie VerĂ€nderungen in ihrer Umgebung schnell registrieren. Ein anderer Raum, kĂŒhlere Luft, weniger Licht oder ein neuer GieĂrhythmus können Blattfall auslösen, besonders bei dĂŒnnblĂ€ttrigen Arten wie Ficus benjamina. Wenn du das genauer einordnen willst, findest du mehr dazu in diesem Ratgeber.
Welches Licht brauchen Ficus drinnen?
FĂŒr die meisten Ficus ist ein heller Platz ohne harte direkte Mittagssonne die beste Faustregel. Manche vertragen etwas mehr Sonne als andere, aber zu wenig Licht ist einer der hĂ€ufigsten GrĂŒnde dafĂŒr, dass sie ausdĂŒnnen oder BlĂ€tter verlieren.
Wie gieĂt man Ficus richtig?
Bei den meisten Ficus gieĂt du, wenn ungefĂ€hr die oberen 30â50 % des Topfs abgetrocknet sind. In kĂŒhleren oder dunkleren Phasen darf es etwas mehr sein. DĂŒnnblĂ€ttrige Ficus reagieren meist schneller aufs Austrocknen, wĂ€hrend krĂ€ftigerblĂ€ttrige Typen wie GummibĂ€ume etwas mehr Trockenheit wegstecken.
Sind Ficus fĂŒr Haustiere unbedenklich?
Nein. GÀngige Ficus gelten nicht als haustiersicher. Beim Ankauen können sie Magen und Darm reizen, und der Milchsaft kann zusÀtzlich Hautreizungen verursachen.
Zeitlich begrenzte Rabatte, Extras und Set-Angebote fĂŒr Newsletter-Abonnentinnen und -Abonnenten.
Sammle mit jedem Einkauf Punkte und löse sie spÀter gegen Rabatte auf deine nÀchste Pflanzenbestellung ein.
Schenk deinen Freundinnen und Freunden 10 ⏠Rabatt und bekomme dafĂŒr 200 Foliage Points.
Nutze deinen 10-%-Willkommenscode fĂŒr Pflanzen und Pflegeprodukte, wenn du bereit bist zu bestellen.











































































